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Auszeichnung als Venenkompetenzzentrum
2019 / 2020.


 

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Proktologie

Die Proktologie befasst sich mit Erkrankungen des Afters und des Enddarmes.
Zu den häufigsten Erkrankungen der Analregion zählen die Hämorrhoiden, das Hämorrhoidalleiden, die Analvenenthrombosen, die Analfissuren und die Steißbeinfistel (Pilonidalsinus).

Diese Erkrankungen können in unserer Praxis diagnostiziert und ambulant behandelt werden.

Die Hämorrhoide

Hämorrhoiden sind arteriovenöse Gefäßpolster, die ringförmig unter der Enddarmschleimhaut angelegt sind und zum Feinverschluss des Afters dienen. Vergrößern sich diese und treten tiefer, können Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, Abgang von hellrotem Blut und Druckgefühl die Lebensqualität deutlich einschränken. Man spricht vom Hämorrhoidalleiden.

Die Hämorrhoiden werden in verschiedene Schweregrade ( Grad I, II, III, IV) eingeteilt, wobei der I. Grad eine nicht sichtbare Hämorrhoide beschreibt und der Grad IV ständig nach außen vortretende Hämorrhoiden beschreibt.

Die Behandlung der Hämorroiden kann sowohl konservativ als auch operativ erfolgen. Zu den konservativen Massnahmen gehört das Auftragen von Salben, Stuhlgangregulierung durch Nutzung ballastoffreicher Nahrung.

Die Sklerosierungsbehandlung der Hämorrhoide ist allerdings die am häufigsten angewandte Methode.
Ziel ist es die arterielle Blutzufuhr zu den Hämorrhoidalknoten zu drosseln.

Andererseits stehen verschiedene operative Behandlungsmethoden zur Verfügung. Neben der Ligaturbehandlung wird seit vielen Jahrzehnten erfolgreich die Milligan-Morgan Methode als klassisch chirurgisches Operationsverfahren angewendet. Bei diesem Verfahren werden die vergrößerten Hämorrhoidalknoten einzeln hervorgezogen, umstochen und extrahiert. Die kleinen Wunden in der Analhaut werden offen gelassen und verheilen in kurzer Zeit.

Eine schonende Behandlungsalternative zur klassischen Hämorrhoiden-OP ist die Verödung der Hämorrhoide mit Hilfe des Lasers- LHP TM. Durch die Energie der abstrahlenden Laserfaser werden die Hämorrhoiden von innen behandelt und schrumpfen. Somit entstehen keine großflächigen Wunden, sondern nur kleine Einstichstellen über die die Lasersonde in die Hämorrhoidalknoten eingebracht wird. Dieses moderne Verfahren zeichnet sich durch deutlich reduzierte Schmerzen nach der Operation und einen schnellen Heilungsprozeß aus.

Die Operationen erfolgen in Kurznarkose und Sie können nach einer kurzen Beobachtungszeit wieder nach Hause.

Die Analvenenthrombose

Bei der Analvenenthrombose handelt es um eine akut auftretende Thrombose der unter der Haut gelegenen Venen am Analrand. Die meist kirschgroßen Knoten sind bläulich verfärbt und sehr druckempfindlich und schmerzhaft. Ursachen für die Bildung einer Analvenenthrombose können ua. schweres Heben oder starkes Pressen beim Stuhlgang sein. In der Endphase einer Schwangerschaft werden sehr häufig Analvenenthrombosen beobachtet.

Die konservative Behandlung kann mit abschwellenden und schmerzlindernden Zäpfchen und vor allem stuhlregulierende Massnahmen erfolgen. Operativ wird der thrombosierte Knoten In den ersten Tagen vollständig chirurgisch entfernt.
Der Eingriff kann sowohl in örtlicher Betäubung als auch in einer Kurznarkose durchgeführt werden.

Tabuthema Hämorrhoiden – am Ende wird alles gut...

„Ich glaube, ich habe Hämorrhoiden“ – fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mindestens einmal einen solchen Gedanken und auf jeden Zweiten Deutschen trifft das sogar zu. Doch was sind „Hämorrhoiden“ und was ist daran krankhaft? Was kaum jemand weiß: jeder Mensch hat Hämorrhoiden. Dabei handelt es sich um Schwellkörper, die aus Arterien und Venen bestehen und die zusammen mit dem Schließmuskel die Feinabstimmung für den Verschluss des Afters bilden. Ohne sie wäre jeder Mensch inkontinent. Aber der im Volksmund verwendete Begriff „Hämorrhoiden“ beschreibt hingegen das Hämorrhoidenleiden. Hierunter versteht man eine Vergrößerung des Gefäßpolsters zu sogenannten „Hämorrhoidalknoten“, wodurch es zu Schmerzen, Nässen, Juckreiz, Blutabgängen oder Brennen im Enddarmbereich kommen kann. Auch ein Fremdkörpergefühl ist nicht selten. Oftmals treten die Hämorrhoidenknoten beim Stuhlgang im Rahmen des Pressvorgangs aus dem After heraus. Das Hämorrhoidalleiden ist bei weitem keine Seltenheit. Im Laufe seines Lebens leidet beinahe jeder zweite Deutsche darunter. Doch immer noch ist es ein Tabuthema, die Mehrheit der Betroffenen scheuen sich, das Thema auch nur anzusprechen oder gar den Besuch beim Proktologen.

Hämorrhoiden – warum gerade ich?

Die Ursachen für Hämorrhoiden sind vielfältig. Wir beleuchten für Sie die häufigsten Gründe, warum es zur Ausbildung des Hämorrhoidalleidens kommt. Die meisten Menschen trinken zu wenig. Mindestens 1,5 Liter am Tag werden empfohlen. Dadurch wird der Stuhlgang weicher. Eine ballaststoffarme Ernährung führt zu hartem Stuhlgang. Dies wiederum erfordert häufig starkes Pressen beim Toilettengang, was die Entstehung von Hämorrhoiden begünstigt. Weitere Gründe für Hämorrhoiden können neben den allgemein erblichen Faktoren auch langes Stehen oder Sitzen sein – sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Nach Feierabend lockt oft das Sofa. Mit mehr Bewegung und auch Ausdauersport können Sie sich schützen. Übergewicht führt ebenfalls zu einem gehäuften Auftreten von Hämorrhoiden. Und zu guter Letzt sind sehr häufig Schwangere betroffen: mit den hormonellen Veränderungen lockert sich allgemein das Bindegewebe. Dazu kommt noch der erhöhte abdominelle Druck durch das Ungeborene, da sind Hämorrhoiden leider ein häufiges Problem.

Ich leide unter Hämorrhoiden – was kann ich dagegen tun?

Die Diagnose „Hämorrhoiden“ sollte stets von einem Arzt gestellt werden. Doch wenn das Hämorrhoidalleiden bei Ihnen festgestellt wurde, können Sie dennoch einiges tun, um die Beschwerden langfristig zu lindern! Eine ausgiebige Trinkmenge über 1,5 – 2 Litern Wasser sollten Sie aus vielfältigen Gründen täglich zu sich nehmen. In Hinblick auf Ihr Hämorrhoidalleiden unterstützt es einen weichen Stuhlgang, was sowohl bestehende Beschwerden lindert als auch präventiv wirksam ist. Zusätzlich sollten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten! Auch dies unterstützt einen weichen Stuhlgang und ist wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Wenn Sie dazu noch auf ausreichende und regelmäßige sportliche Aktivität achten, helfen Sie Ihrem Körper dabei, gegen die Hämorrhoiden anzugehen.

Wie kann mir geholfen werden?

Bei einem Besuch in der proktologischen Sprechstunde wird nach einem ausführlichen Gespräch die proktologische Untersuchung des Enddarms durchgeführt. Bestätigt sich hier die Diagnose des Hämorrhoidalleidens, stehen verschiedene Behandlungskonzepte zur Verfügung: Prinzipiell kann die Behandlung der Hämorrhoiden konservativ wie auch operativ erfolgen. Zu den konservativen Maßnahmen gehört beispielsweise das Auftragen von Salben, Stuhlregulierung und Ernährungsumstellung. Eine mögliche Behandlungsoption ist direkt im Rahmen der proktologischen Untersuchung die Sklerosierungsbehandlung von Hämorrhoiden. Dies ist die am häufigsten angewandte Behandlung. Hierbei wird ein Medikament schmerzlos in den Hämorrhoidenkoten infiltriert, was zu einer Schrumpfung der Hämorrhoide und demnach einer Reduktion der Beschwerden wie Jucken, Nässen und Blutungen führt. Bei größeren Hämorrhoiden oder einem inneren Schleimhautvorfall kann eine Gummiring-Abbindung erfolgen. Dabei wird ein kleiner Gummiring ebenfalls schmerzlos an die Hämorrhoiden-Basis um eine Schleimhautfalte angebracht. Das Gewebe fällt dann nach ein paar Tagen zusammen mit dem Gummiring beim Stuhlgang ab, der Hämorrhoidenknoten wird dadurch ebenfalls reduziert. Liegen bereits höhergradige Hämorrhoidalbeschwerden vor, stehen verschiedene operative Behandlungsmethoden zur Verfügung. Fast alle lassen sich problemlos ambulant durchführen. Seit vielen Jahren wird mit großem Erfolg die Milligan-Morgan-Methode als klassisches OP-Verfahren angewendet. Hierbei wird das zuführende Gefäße eines hervortretenden Hämorrhoidenknotens abgebunden und der Arterienknoten oberflächlich entfernt. Die dabei entstehenden Operationswunden werden offen gelassen und verheilen binnen Kürze. Ein neuer Therapieansatz, den wir mit großem Erfolg in unserer Praxis anbieten und regelmäßig durchführen, ist das schonende Laserverfahren der Hämorrhoidenbehandlung (LHP? Laserhämorrhoidoplastie). Es handelt sich hierbei um ein modernes und sehr schonendes, minimalinvasives Verödungs-Verfahren der Hämorrhoidenbehandlung. Es steht als direkte Alternative zu allen anderen bisherigen Operationsverfahren zur Verfügung. Durch das Einbringen der Energie über die Laserfasern werden die Hämorrhoidalknoten von innen behandelt und schrumpfen umgehend. Da nur kleinste Einstichstellen am After benötigt werden, entstehen keine großflächigen Wunden. Die Laserbehandlung zeichnet sich durch ein deutlich geringeres Schmerzempfinden und sehr schnellen Heilungsprozess aus. Die Operationen werden in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt und nach einer kurzen Beobachtungszeit in unserer Praxis können Sie wieder nach Hause. Unser Team des GL-Zentrums steht Ihnen mit viel Einfühlungsvermögen und großer Kompetenz zur Seite! Sprechen Sie uns gerne an und vereinbaren Sie jederzeit gerne einen Termin in unserer proktologischen Sprechstunde! Gemeinsam finden wir die optimale Behandlungsmethode für Sie!


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